Der 165 Euro Job auf nebenverdienst.com

Der 165 Euro Job gehört zu den gefragtesten Jobs überhaupt d.h. er gibt zum Beispiel Arbeitslosen die Möglichkeit zusätzlich zum Arbeitslosengeld I auch Geld mit einem Nebenjob zu verdienen. Dabei ist zu beachten, dass erst wenn das Nettoeinkommen den Freibetrag von 165 Euro im Monat übersteigt, die Arbeitsagentur das Arbeitslosengeld anfängt zu kürzen. Sollte der Nebenjob bereits vor der Arbeitslosigkeit ausgeübt worden sein, so bleibt er, auch wenn der Verdienst höher als 165 Euro war, vollständig anrechnungsfrei und kann weiter ausgeführt werden.

D.h. wer vor der Arbeitslosigkeit neben dem Hauptjob einen 400-Euro-Job ausgeübt hat, der darf als Arbeitsloser weiterhin 400 Euro mit diesem Job hinzuverdienen, ohne dass das Einkommen mit dem Arbeitslosengeldanspruch verrechnet wird.

Das Gute daran ist, dass selbst wenn das das Einkommen aus den bereits vor Beginn der Arbeitslosigkeit ausgeübten Nebenjobs steigt oder fällt, der jeweilige Freibetrag unverändert erhalten bleibt. Diese Freibeträge sind allerdings Jobgebunden und nicht übertragbar.

Beispiel:

Ein Arbeitsloser verdiente vor seine Arbeitslosigkeit bereits 2 Jahre lang als Aushilfsverkäufer 400 Euro zusätzlich pro Monat. Auch jetzt als Arbeitsloser bleibt dieses Zusatzeinkommen anrechnungsfrei. Zu den 400 Euro als Aushilfsverkäufer verdient er jetzt als Arbeitsloser zusätzlich 200 Euro bei einem anderen Arbeitgeber, von denen darf er aber nur 165 Euro (Freibetrag) behalten. Sollte er bei seinem 400 Euro Aushilfsverkäuferhob auf 200 Euro Verdienst pro Monat sinken, so darf er den verbleibenden Freibetrag von 200 Euro leider nicht nicht für den neuen Job nutzen.
Unabhängig von der Höhe des erzielten Einkommens, dürfen Arbeitslose aber auf keinen Fall mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten. Des Weiteren muss jede Nebentätigkeit vorab der Arbeitsagentur gemeldet werden, damit diese dort erfasst werden kann. Sollte die Nebentätigkeit nicht gemeldet werden, so kann es passieren, dass die Arbeitsagentur zuviel gezahlte Leistungen zurückfordert.

Dabei ist zu beachte, dass die Arbeitsagentur als anrechenbares Nebeneinkommen alle Bruttoeinkünfte aus Erwerbstätigkeit, abzüglich der gezahlten Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und Werbungskosten ansieht. D.h. auch die Fahrtkosten zur Arbeitsstelle etc. werden vorher von dem Zusatzverdienst abgezogen. Danach wird vom verbleibenden Nettoeinkommen ein Freibetrag von 165 Euro abgezogen.

Fazit zum 165 Euro Job:

- 165 Euro pro Monat stellen den steuerfreien Freibetrag dar, können also ohne Probleme zum Arbeitslosengeld dazuverdient werden
- Der 165 Euro Job darf nicht mehr als 15 Stunden pro Woche ausgeübt werden
- Freibeträgen von Nebenjobs die vor der Arbeitslosigkeit ausgeübt wurden, bleiben auch bei der Arbeitslosigkeit erhalten und werden nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet









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